Taetigkeitsschwerpunkte – Sozialrecht

Das Sozialrecht ist ein immens weitgefächertes Rechtsgebiet. Das Sozialrecht umfasst den Rechtsbereich des Sozialgesetzbuches (Arbeitsförderung, Gesetzliche Krankenversicherung, Gesetzliche Rentenversicherung, Gesetzliche Unfallversicherung, Kinder und Jugendhilfe, Pflegeversicherung), Recht der Aussiedler, Lastenausgleich u. v. a. m.


Die Rechtsvertretung besteht im wesentlichen in der rechtlichen Überprüfung von Leistungsansprüchen gegen den Staat.

In diesen Bereich fallen zum Beispiel Ansprüche auf Erwerbsunfähigkeits-, Berufsunfähigkeitsrenten, Renten wegen verminderter Erwerbsunfähigkeit, Altersrenten, Leistungen aus der Pflegeversicherung, Rechte aus Arbeitsunfällen und ebenso das Soziale Entschädigungsrecht (Soldatenversorgung, Opferentschädigung), ferner Ansprüche auf Gewährung von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe.


In den gerichtlichen Verfahren vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten gibt es keinen Anwaltszwang. Anwaltliche Beratung und Vertretung kann jedoch sehr häufig angeraten sein. Das gilt bereits im außergerichtlichen Verwaltungsvorverfahren, da häufig Behörden versuchen, mit unzulässigen Mitteln gerichtliche Überprüfungen zu verhindern.

Sofern Sie sich anwaltlich (noch) nicht vertreten lassen oder eine Mandatserteilung nicht kurzfristig möglich ist, müssen Sie folgendes immer beachten:


  • Lesen Sie unbedingt die Rechtsmittelbelehrung am Ende des Bescheides
  • die Frist zur Erhebung eines Widerspruches gegen einen Bescheid eines Versicherers oder einer Verwaltungsbehörde beträgt einen Monat nach Zustellung des Bescheides
  • die Frist zur Klageerhebung gegen einen Widerspruchsbescheid beträgt ebenfalls einen Monat nach Zustellung des Wiederspruchbescheides
  • im Falle der Niederlegung des Schriftstückes auf der Post gilt das Niederlegungsdatum als Zustellungsdatum und damit als Fristbeginn
  • der Widerspruch oder die Klage ist nur fristgemäß erhoben, wenn innerhalb der Monatsfrist Widerspruch bzw. Klage bei der Behörde oder bei Gericht eingehen (auf das Datum der Absendung kommt es nicht an!)
  • einer Begründung des Widerspruchs bzw. der Klage innerhalb einer Frist bedarf es (bis auf ganz seltene Ausnahmen) nicht
  • erwarten Sie einen Bescheid und sind längere Zeit ortsabwesend, stellen Sie sicher, dass ein Postbevollmächtigter Sie sofort informiert und Sie reagieren können (die Wiedereinsetzungsgründe sind sehr begrenzt!)

letzte Aktualisierung: 5. Juni 2007